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Das ZBSA

  

Das ZBSA vereint als erstes Forschungszentrum in Deutschland systembiologische Datenerhebung in den Forschungsbereichen Genomics, Proteomics, Metabolomics, Life Imaging und Modellierung in einem Institut. Diese Forschungsbereiche sind in einem Forschungsgebäude angesiedelt, das als Ergebnis der kompetitiven Ausschreibung „Lebenswissenschaftliche Zentren” vom Land Baden-Württemberg für die Universität Freiburg errichtet wurde. Das über 3000 qm große, auf dem Universitätsgelände errichtete Forschungsgebäude , befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den Gebäuden der Fakultät der Biologie, dem botanischen Garten und der Hautklinik. Neben den vier Kernkompetenzen Genomics, Proteomics, Metabolonics und dem Life Imaging Center und den Modellbildnern, die sich aus Mathematikern, Physikern und Informatikern rekrutieren, sind wechselnde Projektarbeitsgruppen aus den lebenswissenschaftlichen Fakultäten am ZBSA beheimatet. Das ZBSA ist ein nach den steuerrechtlichen Kriterien ein gemeinnütziges Zentrum zur Etablierung der Systembiologie als neue Forschungsrichtung an der Universität Freiburg.

 

Das ZBSA gliedert sich in drei Hauptbereiche:
 
  1. Im Focus stehen die Datenanalyse und die Modellbildung. Bioinformatiker stellen die Informatik für Datenerhebung, erstellen Datenbanken, Korrelation mit externen Genom-, Proteom- und anderen biologischen Datenbanken. Sie unterstützen die primäre Datenauswertung, ermöglichen automatische Annotation, erarbeiten Struktur-Funktionsbeziehungen erzeugen Nuclein- und Aminosäurealignments und erschließen phylogenetische Zusammenhänge mit den aktuellen Methoden der Bioinformatik. Mathematiker und Informatiker analysieren die erhobenen Daten für die Modellbildung und entwickeln formale Sprachen zur Beschreibung komplexer biologischer Systeme.
 
  1. Beliefert werden die Datenanalytiker und Modellbildner mit Primärdaten, die in enger Zusammenarbeit in den vier Kernkompetenzen Genomics, Proteomics, Metabolomics und dem Life Imaging Center erhoben werden. Die Anforderungen an die zur systembiologischen Modellbildung verwendeten Daten sind höher als in konventioneller biologischer oder biomedizinischer Forschung. Im Unterschied zu konventionellen Forschungsbereichen, in der nur wenige Parameter synchron gemessen werden, ist gerade die gute zeitliche und räumliche Auflösung komplexer Primärdatensätze eine Voraussetzung für die systembiologische Modellierung. Dafür bieten die vier Kernkompetenzen Genomics, Proteomics, Metabolomics und das Life Imaging Center die analytischen Voraussetzungen.Die Kernkompetenzen bilden die zentralen Einrichtungen am ZBSA.
 
  1. Die im ZBSA ansässigen Projektgruppen FRIAS, FRISYS, bioss und Regulatorische Netzwerke sind mit ihren verschiedenen wissenschaftlichen Fragestellungen der innovative Motor für die Grundlagenforschung am ZBSA.
 

 

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Wissenschaftliches Organisationskonzept ZBSA

 

 

 

 


erstellt von Daniel Bichsel zuletzt verändert: 28.05.2009 11:31